Verabschiedung

28.07.2023

Langsam aber sicher geht mein FÖJ hier jetzt zu Ende und es wird Zeit sich zu verabschieden. Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass es ein super schönes, ereignisreiches Jahr war in dem ich sehr viel gelernt habe, sowohl über mich selbst, als auch über bestimmte Natur- und Umweltthemen, zu denen ich teilweise vorher nicht so den Zugang hatte. Ich habe sehr viele nette Bekanntschaften gemacht, auch einige Freunde gefunden und ein bisschen habe ich mich auch in Kiel verliebt. Ganz besonders werde ich die Kindergruppe Mönkeberg vermissen, da die Arbeit mit den Kindern mir wirklich sehr viel Spaß gemacht hat und es super schön war zu sehen, wie viel Interesse und wie viele Ideen in den kleinen Köpfen herumschwirren.

An dieser Stelle kann ich jedem der das hier gerade liest, und sich vielleicht denkt "Hm so ein FÖJ klingt ja eigentlich ganz cool", nur sehr ans Herz legen ein FÖJ oder generell einen Freiwilligendienst zu machen. Man lernt wirklich jede Menge neue Leute kennen, viel über sich selbst und über allerhand andere Themen und man kann einfach mal in die Arbeitswelt hineinschnuppern und schauen, wie es sich eigentlich anfühlt in so einem Vollzeitjob.

ich werde die Zeit hier auf jeden Fall vermissen und mich gerne daran zurückerinnern, vor allem wenn ich im September mein Studium in Bochum antrete.

Schauen wir mal was wird.

Ganz viel Liebe und liebe Grüße an euch da draußen

eure Rebecca


Nachhaltigkeitsfest

12.07.2023

Am letzten Samstag fand endlich unser Nachhaltigkeitsfest statt und zu diesem Anlass kam uns auch die Sonne besuchen. Damit das Fest zu etwas ganz Besonderen wird, hatten wir vielseiteitige und umfassende Unterstützung. Der Förderverein Bücherbus, das Aktionsforum für Nachhaltigkeit, der BUND, die AWO Spieliothek Schönkirchen und der JSHHB boten viele verschiedene kreative Aktionen an, an denen sowohl Eltern als auch ihre Kinder sehr viel Freude und Beschäftigung fanden. Die Highlights des Festes waren aber die drei Aufführungen der Kindergruppe, die mein Theaterstück “Maja die Meeresschildkröte” in einem, als Bühne umfunktionierten Pavillion, aufführten. Wichtig war es mir hierbei vor allem auf die Problematik des Plastikmülls im Meer aufmerksam zu machen, was die Kinder sehr gut umgesetzt haben :) Vielen lieben Dank an alle Helfer, ganz besonders auch nochmal an die Eltern, die fleißig Kostüme gebastelt haben, damit das Theaterstück auch seine volle Wirkung erzielen kann und vor allem auch an die BINGO!- Umwetlotterie ohne die ein solches Fest nicht möglich gewesen wäre.

Eindrücke in Form von Bildern findet ihr auf unserem Instagramaccount @kindergruppe_moenkeberg.


Nachhaltigkeitsfest am 08.07.

06.07..2023

Die letzten Vorbereitungen sind getroffen, die Texte sitzen und die Requisiten sind fertig. Gerade rechtzeitig um am Samstag ab 15:00 Uhr das Theaterstück der Kindergruppe Mönkeberg auf ihrem Nachhaltigkeitsfest auf der Germaniakoppel in Mönkeberg vorzuführen.

Neben dem Theaterstück, gibt es auch einen Naschistand, Spiel & Spaß mit dem BUND, der Spieliothek und dem Bücherbus und außerdem ein Quiz, bei dem man auch etwas gewinnen kann. 

Bis 18:00 Uhr wird es mehrere Vorstellungen des Theaterstücks geben, so dass jedem die Chance angeboten wird sich das Stück anzusehen, auch wenn man es nicht schafft um 15:00 Uhr schon da zu sein. 

Wir freuen uns auf euch :)

 

Hier unten und auf dem Instagramaccount der Kindergruppe findet ihr noch ein paar Impressionen von unserer Gerneralprobe und den, mehr oder weniger, fertigen Kulissen.


Podcastaufnahme zum Thema FÖJ

01.06.2023

Gestern war ich, zusammen mit zwei anderen FÖJtis, bei Camilla, die ihr FSJ beim offenen Kanal macht und wir haben dort eine neue Folge für ihren Podcast "Bist du freiwillig hier?" aufgenommen. In dieser Folge haben wir über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Freiwilligendienste geredet, unsere Tätigkeiten in unseren Einsatzstelen beschrieben und FÖJ interne Themen, wie die Seminare, das FÖJ Projekt, die Kommunikation mit unserem Träger und das Vertreter*innen System behandelt. Zudem haben wir uns ein wenig darüber unterhalten was eigentlich der FÖJ Ausschuss so macht und was das Besondere an ihm ist und natürlich auch über die Frage ob und warum wir es weiterempfehlen würden ein FÖJ zu machen.

Falls ich jetzt eurer Interesse geweckt haben sollte, dann klickt jetzt einfach hier um zu der Folge zu kommen.

Wir freuen uns sehr über zahlreiche Zuhörer :)


Requisiten fürs Theaterstück

24.05.2023

In den letzten beiden Kindergruppenstunden (05. Und 12.05) ging es für uns ans Basteln der Requisiten und des Bühnenbildes, damit wir das Theaterstück auch vernünftig proben und schlussendlich auch vorführen können. So haben die Kinder sich daran gesetzt eine Stadt, ein Schiff, Eier und Wasserpflanzen zu malen und zu Basteln und die Ergebnisse können sich auf jeden Fall sehen lassen. Was jetzt noch fehlt ist eine Sonne und ein paar Meeresbewohner, damit auch gut erkennbar ist, dass das Ganze unter Wasser spielt. Von einigen Eltern haben wir für den Sand und das Meer auch schon Stoffe zur Verfügung gestellt bekommen, wofür wir sehr dankbar sind. Nun steht dem Theaterstück eigentlich nichts mehr im Wege, mal abgesehen davon, dass die Texte gelernt und das Stück an sich geprobt werden muss. Wenn euch das Endergebnis unserer Arbeit interessiert dann kommt gerne am 08.07., zwischen 15 und 18 Uhr zu unserem Nachhaltigkeitsfest auf der Germaniakoppel in Mönkeberg. Wir würden uns freuen!

 

Aktuelle Bilder des letzten Treffens findet ihr auf unserem Instagramaccount.


Projekt "Kräuterkobolde"

10.05.2023

Heute haben wir mit unserem ÖFD Projekt "Kräuterkobolde" angefangen, bei dem es darum geht Kindern die Welt der Kräuter und eine nachhaltige Ernährung mit Hilfe eines Solarkochers näherzubringen. Das Projekt haben wir, sprich die FÖJlerinnen der Stiftung Naturschutz, der ÖFDler/in des Bnurs und ich, vorher zusammen detailliert geplant. Heute ging es dann los zu unseren ersten beiden Schulen, die wir mit Kresse Saat, Basilikum-, Petersilie und Rucola Setzlingen verpflegt haben. Auf dem Programm stand eine kleine Fragerunde, welche Kräuter die Kinder überhaupt schon kennen, ein Evolutions-Schnick-Schnack-Schnuck in der man von einer Saat bis zu einer Blüte heranwachsen kann, ein Ratespiel, bei dem die Kinder mithilfe ihres Geruchssinns herausfinden sollten was sie da für Kräuter vor sich haben, und im Anschluss dann das Einpflanzen der Kräuter mit Input welche Kräutersorte welche Pflege benötigt.

Besonders beim Einpflanzen der Kräuter stießen wir auf viel Begeisterung und die Kinder waren generell alle sehr kooperativ. Morgen geht es für uns dann schon zu nächsten Schule.


Ideenfindung Theaterstück

30.03.2023

Zuerst habe ich damit angefangen Ideen zu sammeln um was es in meinem Theaterstück gehen sollte. Neben Maja die Meeresschildkröte standen auf meinem Zettel auch Tiere wie Arnold die Amsel oder Franzi die Fledermaus, welche zu Anfang wirklich der Star meines Theaterstücks werden sollte. Kurz darauf habe ich mir nämlich Gedanken zur ihrer Geschichte und zu der Frage „Was sollen die Kinder lernen?“ gemacht.

Ausschlaggebend für den Wechsel zu Maja der Meeresschildkröte war dann aber der Dokumentationsfilm „The North Drift – Plastik in Strömen“, welcher mir wieder einmal vor Augen geführt hat wie schlimm Plastik ist und wie viele Meerestiere eigentlich darunter leiden.

Zunächst habe ich mir dann erstmal ein paar Punkte aufgeschrieben wie ich mir die kleine Meeresschildkröte vorstelle, was die Kinder von ihr und durch sie lernen können (auch Kleine können ganz groß sein, Freundschaft und anderen zu helfen ist sehr wichtig, jeder von uns ist unterschiedlich usw.), was ihre Geschichte beinhalten und was für ein Appell hinter dem Ganzen stehen soll.

Als das grobe Konzept stand, ging es für mich dann an den Rahmen und an Fragen wie: „Wo und wann soll das Stück aufgeführt werden?“, „Brauche ich Partner, für die Finanzierung?“, „Bleibt es nur bei einem Theaterstück oder soll noch etwas dazu kommen?“ und somit habe ich auf Basis der sowieso schon vorbereiteten Spiele und Quizze eine Liste an Ideen für Infomaterial zusammengeschrieben.


Eigenes Projekt

16.03.2023

Heute möchte ich euch zum ersten Mal von meinem eigenen Projekt berichten.

Ich habe nämlich über die letzten Wochen und Monate ein Theaterstück für meine Kindergruppe zum Thema „Plastik im Meer“ geschrieben. Dabei geht es um die kleine Meeresschildkröte Maja und ihre Freunde, den Schweinswal Siggi und die Robbe Rolf. Gemeinsam erkunden die drei das Meer und kommen auch mit Plastikmüll in Berührung, was ihnen große Schwierigkeiten macht.

Hier möchte ich euch in den kommenden Tagen bzw. Wochen den Weg von einer groben Idee zu einem fertigen Skript zeigen und meine letzten Wochen und Monate etwas Revue passieren lassen.

Falls euch das Einüben des Stücks und unsere gemeinsame Arbeit an Kostümen, Requisiten und Bühnenbild interessiert, dann schaut doch mal auf dem Instagramaccount der Kindergruppe Mönkeberg vorbei, auf dem wir euch, ab morgen, alle zwei Wochen, von unseren Fortschritten berichten und euch auf unserer Reise mitnehmen.

Wir würden uns freuen J


Chaosspiel

06.02.2023

Mein Januar lief leider nicht so wie geplant. Von den vier Wochen lag ich insgesamt knapp zwei Wochen lang krank im Bett und konnte so meine Kindergruppe am 20.01., wie es eigentlich geplant war, leider nicht in Empfang nehmen. Daher startete sie dieses Jahr erst am 03.02.2023, mit dem von mir vorbereiteten Chaosspiel zum Thema Plastikmüll. Und der Name war auf jeden Fall Programm. Trotz Strum mussten wir irgendwie die Zettel auf der Germaniakoppel verteilen, was dazu führte, dass einige einfach wegflogen und wir diese zwischendurch einsammeln mussten. Trotzdem hat es den Kindern sichtlich viel Spaß gemacht und war eine gute Möglichkeit sich auszupowern und trotzdem etwas neues dazuzulernen. Hier unten und auf dem Instagramaccount der Kindergruppe findet ihr noch einige Eindrücke zu meiner Vorbereitung für das Chaosspiel.


Schneegesichter

19.12.2022

Den letzten Freitag habe ich wieder mit meiner Kindergruppe auf der Germaniakoppel verbracht, diesmal sogar im Schnee. Zum Einstieg des Treffens haben wir uns erstmal mit einer ordentlichen Schneeballschlacht ausgepowert.

Danach ging es für uns in den Wald zur Buche Sylvia, die Beobachtungsobjekt unseres Naturtagebuchs wird. Dort haben wir ihr mit Schnee lustige Baumgesichter aufgemalt, bei denen wir uns an ihren Knubbeln und auffälligen Stellen orientiert haben. Und die Ergebnisse konnten sich wirklich sehen lassen. Von kleinen Gesichter, über Selbstportraits, bis hin zu ganzen Figuren war alles dabei. Zum Abschluss haben wir uns dann alle nochmal zusammengesetzt, Kakao getrunken und Plätzchen gegessen und es wartete sogar noch eine Überraschung auf die Kinder: Gemeinsam mit meiner Vorgängerin Isabelle, hatten sie im letzten Jahr bereits ein Naturtagebuch zu ihren Aktivitäten in der Kindergruppe gemacht und damit den 1. Platz in der Katgorie Gruppen gemacht. Als Preis hat jedes Kind von uns eine Kopie der Urkunde und ein Pocket Spiel zum Thema Wald&Wiesen bekommen. Die Ausbeute und die Urkunde könnt ihr euch auf dem Instagramaccount der Kindergruppe anschauen.

Ich bin schon fleißig dabei die Aktivitäten fürs neue Jahr vorzubreiten, wo wir ins Thema Meeresmüll und Mikroplastik einsteigen wollen und freue mich schon darauf die Kinder am 20. Januar wiederzusehen.


Unverpacktladenbesuch

12.12.2023

Am Freitag haben wir mit unserer Kindergruppe einen Ausflug nach Kiel zum Unverpacktladen unternommen. Dort haben wir eine Führung durch den gesamten Laden, mit Erklärungen zu einzelnen Dingen und Produkten, bekommen und durften uns sogar den Lagerraum angucken. Es war wirklich interessant zu sehen, wie groß die Packungen waren in denen die Produkte für den Unverpacktladen geliefert wurden. Noch viel krasser war aber sich vorzustellen, dass man diese großen Verpackungen nie in den Läden sieht, wo alles immer nur einzeln in Plastik verpackt ist. Wie man sieht geht es also auch anders, was große Hoffnung in mir aufflammen lässt. Umso trauriger ist es daher, dass der Laden Ende des Jahres schließen muss, da er sich einfach nicht mehr lohnt und es, laut Geschäftsführerin, zu viel Energie zieht dafür zu kämpfen. Ich hoffe sehr auf einen Nachfolger, da das gesamte Konzept wirklich toll ist und die Preise deutlich günstiger sind als gedacht. Natürlich ist unverpackt einkaufen teurer als einfach in den Supermarkt zu gehen, da die Produkte nicht nur ohne Plastik, sondern oft auch Bio sind, jedoch tut man damit etwas Gutes für die Umwelt und hilft in Sachen Plastikkonsum einen großen Schritt weiter.

Falls ihr jetzt also neugierig geworden sein, schaut doch einfach mal auf dem Instagramaccount des Unverpacktladens @unverpackt_kiel oder auf der Website www.unverpackt-kiel.de vorbei oder stattet ihm einfach mal einen Besuch ab, solange er noch da ist. (Adelheidstr. 28, 24103 Kiel)


Malen & Weihnachtsmarkt

05.12.2022

Meinen Freitag (02.12.2022) und diesmal auch meinen Sonntag (04.12.2022) habe ich wieder mit der Kindergruppe in Mönkeberg verbracht. Am Freitag wurden ganz fleißig Gläser bemalt und Pilze gebastelt, die dann am Sonntag auf dem Weihnachtsmarkt gegen eine Spende verkauft werden konnten. Dort kamen auch unsere Laternen und Geschenktüten zum Einsatz und zudem auch ein paar Exemplare von Christine Gerlachs selbstgeschriebenen Büchern. Als Beschäftigung für die Kinder konnte man an unserem Stand zusätzlich selbst etwas über Upcycling lernen indem man Gläser bemalt oder Tüten aus alten Postern bastelte. Vor allem das Gläser bemalen stelte sich, nach anfänglichen Schwierigkeiten, als voller Erolg heraus.

Fotos von unserem Stand beim Weihnachtsmarkt findet ihr auf unserem Instagramaccount @kindergruppe_moenkeberg.

Das eingenommene Geld werden wir dann am Freitag für unseren Besuch beim Unverpacktladen in Kiel nutzen.


Geschenktüten basteln

21.11.2022

Auch diesen Freitag war ich wieder bei meiner Kindergruppe. Diesmal haben wir aus den selben Plakaten wie beim letzten Mal Geschenktüten statt Laternen gebastelt. Das Wetter hat super mitgespielt und wir hatten die ganze Zeit keinen Wind und sonniges Wetter und konnten mit einem wunderschönen Sonnenuntergang im Hintergrund unser Treffen ausklingen lassen. Weitere Fotos und Eindrücke unseres Treffens findet ihr hier.

Eure Rebecca


Laternen basteln

07.11.2022

Am letzten Freitag haben wir uns wieder mit der Kindergruppe getroffen um Laternen aus alten Postern und Plakaten zu basteln, die auf dem Dachboden meiner Arbeistelle liegen und sonst ihren Platz im Müll fänden. Tatkräftige Unterstützung bekamen wir hierbei vom JSHHB. Von einem Känguru, über Vögel und Eulen, bis zu einer Eidechse war alles dabei und die Kinder hatten sichtlich Spaß.

Hier an der Seite könnt ihr euch mein Ergebnis anschauen. Für mehr Informationen zur Kindergruppe folgt auch gerne unserem Instagram Account @kindergruppe_moenkeberg.

Eure Rebecca


The North Drift - Plastik in Strömen

20.10.2022

Gestern hatte ich das Privileg zur Kiel Premiere des Films „The North Drift – Plastik in Strömen“ gehen zu dürfen. Die Woche vorher hatte ich bei dem Instagram Account von oceansummit bei einem Gewinnspiel mitgemacht und dort zwei Karten für den Film gewonnen. Anfangs war ich zugegebener Maßen etwas skeptisch, da ich noch nie einen Dokumentarfilm im Kino angesehen hatte und es bei solchen Filmen sehr darauf ankommt, wie sie gemacht sind. Da das Thema Plastik, aber sehr wichtig ist und ich zudem für die Karten nichts zahlen musste, ist diese Skepsis allerdings sehr schnell verflogen. Und der Besuch des Kinos hat sich auf jeden Fall gelohnt. Der Film zeigt auf eine authentische, überhaupt nicht gekünstelte, traurige, aber auch hoffnungsvolle Art und Weise das Problem von Plastikmüll in den Ozeanen und wie weit der Müll reist, um riesige Ökosysteme in der Arktis und ihrer Umgebung zu zerstören. Es gab viele erschreckende und groteske Momente, bei denen man sich nicht sicher war, ob man jetzt weinen oder lachen sollte, weil alles einfach so absurd war. Zu Anfang des Films gab es noch viele lustige und witzige Momente, die das Interesse der Menschen hochgehalten haben. Gegen Ende wurde es ernster, zwar auch mit vielen grotesken und absurden Momenten, aber vor allem mit Bildern von Millionen Tonnen an Müll, den man gar nicht richtig aus der Umwelt bekommt, weil er sich schon so sehr in Mikroplastik aufgelöst hat. Seit Millionen von Jahren existiert der Ozean und der Mensch hat sich einfach das Recht genommen und es geschafft ihn innerhalb von wenigen Jahrzehnten so zuzumüllen, dass das Leben von Millionen von Lebewesen in Gefahr ist.

 

Die Bilder, die dort gezeigt werden, sind eigentlich Begebenheiten, die uns allen schon bewusst sein sollten. Hier werden sie aber nochmal deutlich hervorgehoben, um den Menschen zu zeigen, wie viel wir damit schon zerstört haben. Besonders krass zu sehen war auch, was für große Ausmaße der Plastikmüll jetzt schon auf uns und die Umwelt hat und wie viele riesige Plastik Hotspots es schon gibt, auch in Ländern wie Norwegen oder Dänemark, die Unmengen von unserem Müll abbekommen. Wieso wirft man den Müll in die Umwelt und in die Gewässer, anstatt in die dafür vorgesehenen Behälter?

 Wenn man diese Bilder sieht, zweifelt man echt an der Menschheit und daran, dass es überhaupt noch Hoffnung gibt. Doch auch das hat dieser Film sehr gut vermittelt. Hoffnung, eine Vision, Gründe, für die es sich zu kämpfen lohnt und einen Ansatz, was man machen kann, um die Umwelt und das Leben Millionen von Lebewesen in den Gewässern zu retten.

 

Falls ihr jetzt auch neugierig geworden seid, geht auf jeden Fall ins Kino, schaut euch „The North Drift – Plastik in Strömen“ ab dem 27. Oktober 2022 im Kino an und informiert euch über die Probleme des Plastikmülls. Nähere Infos findet ihr auf den Instagramkanälen von @thenorthdrift und @ocean_summit oder einfach unter https://mindjazz-pictures.de/filme/the-north-drift/

 

Eure Rebecca

 


Landtagsbesuch

10.10.2022

Am 07.10.2022 ging es für mich mit einigen weiteren FÖJ, FSJ und BFDlern in den Kieler Landtag. Bei einer Videokonferenz am 06.10. bereiteten wir uns mit Ansprechpartnern der verschiedenen Träger auf den Besuch vor und überlegten und konkrete Fragen zu unserem Freiwilligendienst und all den Schwierigkeiten, die damit auftreten könnten. Um 09:00h ging es dann am nächsten Tag für uns ins Gebäude und in den großen Plenarsaal. In der ersten Stunde unseres Besuches bekamen wir allerlei Informationen zur Architektur des Plenarsaals und des gesamten Landtagsgebäudes. Einiges war ziemlich interessant, wie z.B. der Aspekt der Transparenz und die genaue Erläuterung, was man eigentlich so arbeitet, wenn man in der Politik ist, anderes kam mir aber eher wie ein Vortrag in der Schule vor. Nach einer kurzen Pause hatten wir dann eine Frage-Antwort Runde mit 4 Abgeordneten, jeweils einer aus der CDU und von den Grünen und jeweils einem aus der FDP und der SSW, denen wir dann knapp eine Stunde lang Fragen stellen durften. Da uns gesagt wurde, dass wir anderthalb Stunden Zeit hätten war die Zeit an vielen Stellen zu knapp. Die Hauptaussagen der Abgeordneten, die immer wieder wiederholt wurden, waren „Es ist zu wenig Geld da.“ und „Das ist Trägersache.“. Alle Fragen zur Aktion „Freie Fahrt für Freiwillige“, für die sich Freiwillige seit Jahren einsetzen, wurden damit beantwortet, dass es zwar grundsätzlich für eine gute Idee gehalten wird, aber erstmal auf den Nachfolger des 9 Euro Tickets gewartet wird. Das wir von Nachfolger des 9 Euro Tickets grundsätzlich auch profitieren war uns allen zwar bewusst, jedoch behebt das nicht die Probleme von Freiwilligendienste, die wir damit angehen wollen, wie z.B. den Mangel an Geld oder die Anerkennung. Generell fiel auf, dass die Abgeordneten nur sehr wenig bis gar keine Ahnung von Freiwilligendiensten hatten. Positiv hervorzuheben ist aber ihr Interesse an uns und unseren Freiwilligendiensten und, dass sie viele von uns angesprochene Punkte in weitere Sitzungen mitnehmen und dort besprechen wollen – ob sie das dann wirklich machen ist natürlich die andere Frage. Ich für meinen Teil kann sagen, dass mir wieder einmal aufgefallen ist, dass mich Politik zwar generell interessiert, die ewige „Kein Geld“ Thematik aber sehr frustrierend für mich ist. Trotzdem war der Besuch interessant und hat viele Denkanstöße gegeben und gezeigt, an welchen Problemen wir als Freiwillige weiterhin anknüpfen können und sollten.

Eure Rebecca


Handysortierparty

26.09.2022

Am 20.09.2022 ging es für mich ins Schwentinetal zu einer Handysortierparty. Generell lässt sich übrigens sagen, dass eigentlich alles im FÖJ zu einer Art Party gemacht wird. So gibt es z.B. auch am Ende eines jeden Seminares eine große Putzparty und viele andere kleinere Partys, die ich persönlich nicht als solche betitelt hätte. Bei der Handysortierparty ging es im Großen und Ganzen eigentlich darum die Geräte nach „noch brauchbar", „zu Teilen noch brauchbar" und „kann recycelt werden" zu sortieren. Kleinschrittiger erklärt wurden alle Geräte erstmal in die Kategorie „Handy" (also alles was Tasten hat), „Smartphone" und „Sondermüll“ einsortiert. Neben den eigentlich gefragten Handys und Smartphones wurden nämlich auch zahlreiche Navis und Haustelefone, sowie I Pods, ein Nintendo DS und andere Gaming Konsolen abgegeben. Dazu haben wir noch die Kategorie „besondere Geräte“ gefügt, in der wir alle Geräte gesammelt haben, die für uns irgendwie besonders waren oder besonders cool aussahen.

Ich habe mich bei meiner Arbeit auf die Handys beschränkt und musste diese nach „herausnehmbarer Akku“ und „eingebauter Akku“ sortieren. Bei denen mit herausnehmbarem Akku mussten wir diesen Akku dann auch herausnehmen und in eine gesonderte Kiste tun, sowie auch die Hülle, also der Teil, der den Akku schützt, diese gehörte aber in eine andere Kiste. Dabei musste bei jedem Gerät die SIM- oder SD-Karte herausgenommen werden, welche ebenfalls ihre gesonderte Kiste hatte. Bei den alten Geräten war es anfangs eine ganz schön kniffelige Angelegenheit die Handys aufzubekommen um den Akku herausnehmen zu können, allerdings bekam man mit der Zeit ein Gefühl dafür wie man welches Gerät aufbekommt und, dass man bei den alten Geräten auch problemlos Gewalt anwenden kann.

 

Generell war es ein sehr lustiger uns spaßiger, aber auch langer Tag. Währenddessen gab es Snacks, Musik, gute Gespräche und auch ein gutes Mittagessen.

Insgesamt haben wir 2.000 Handys und 1.400 Smartphones, also insgesamt 3.400 Geräte, sortiert und anschließend in die jeweilig kategorisierten Kisten verteilt. Das damit zusammenkommende Geld fließt in unseren FÖJ Fond, den wir dann für eigene FÖJ-Projekte nutzen können.

 Eure Rebecca


Costal Clean Up Day

19.09.2022

Am 16.09. haben wir uns wieder mit der Kindergruppe getroffen und beim internationalen Costal Clean Up Day mitgemacht, der weltweit am 17.09. durchgeführt wurde. Gemeinsam haben wir uns einen Strandabschnitt geschnappt und es uns zur Aufgabe gemacht, diesen von jeglichem Müll zu befreien. Trotz Regen und kalten Temperaturen, waren wir sehr fleißig und haben über 2kg Müll zusammengesammelt. Es war schön zu sehen, wie begeistert und stolz die Kinder über ihren Erfolg waren und wieviel sie gefunden haben. Gleichzeitig war es aber auch erschreckend zu sehen, wie viel Müll eigentlich an einem so kleinen Strandabschnitt schon rumliegt und wie viele Menschen ihre Zigarettenkippen an den Strand werfen, anstatt sie in die, am Strand extra aufgebauten, dafür vorgesehenen Behälter zu werfen...

Eure Rebecca


Kinopremiere Mittagsstunde

13.09.2022

Gestern ging es für mich nach Husum zur Weltpremiere des Films "Mittagsstunde", nach dem gleichnamigen Roman von Dörte Hansen. Nachdem wir uns den Film gemeinsam angesehen hatten, wurden uns die Schauspieler und die Filmcrew vorgestellt. Anschließend ging es dann für uns in die Brauerei in der wir die Chance ergatterten ein paar Bilder mit dem Hauptdarsteller Charly Hübner zu machen und uns mit der Autorin Dörte Hansen noch einmal ausführlich über den Roman zu unterhalten, und natürlich auch von ihr noch ein Autogram zu bekommen.

Generell kann ich nur sagen, dass es ein superschöner und witziger Abend war und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich die Chance hatte dabei sein zu dürfen.

Eure Rebecca


Wildkräuterpesto

05.09.2022

 

Am Freitag hatte ich das erste Treffen mit der Kindergruppe Mönkeberg, die ich in meinem FÖJ leite. Zusammen haben wir Wildkräuterpesto aus Löwenzahn von der Germaniakoppel und anderen Kräutern, wie Girsch und Möhrengrün, aus Katrin Wohlrabs Garten gemacht. Es waren zwar nur vier Kinder da und die Auswahl an Wildkräutern war ebenfalls begrenzt, doch trotzdem hatten wir gemeinsam super viel Spaß und hatten Zeit uns bei leckerem Essen kennenzulernen. Generell war es also ein super schönes erstes Treffen und ich freu mich schon auf viele weitere.

Eure Rebecca


Einführungsseminar

29.08.2022

Vom 22.08. bis zum 26.08. war ich auf einem Einführungsseminar im Selbstversorgerhaus Sorgbrück mit vielen weiteren FÖJis, dessen Einsatzstellen im Kieler Raum sind. Meine Seminargruppe ist deshalb die Seminargruppe lila. Und genau hierfür sind diese Seminare auch da: Um andere FÖJis und andere Einsatzstellen kennenzulernen, sich auszutauschen und um verschiedene Themen gemeinsam zu diskutieren. Bei unserem Einführungsseminar war dies vor allem das Thema Moor. Generell gibt es fünf Seminare die unter dem großen Überthema „Natur, Klima und Gerechtigkeit“ stehen. Die ersten drei Seminare finden in den farbigen Seminargruppen und in Selbstversorgerhäusern statt, das vierte Seminar mit gemischten Gruppen auf Segelbooten und das fünfte, und damit das Abschlussseminar, findet mit allen zusammen auf Sylt statt.

Tag 1:

Am ersten Tag ging es erstmal ums Ankommen. Wir haben Namensschildchen gebastelt, Kennenlernspiele gespielt, die Zimmer aufgeteilt und den Tages- und Wochenplan kennengelernt. Generell war der erste Tag noch sehr von Organisatorischem geprägt. Wir lernten zwar auch das große Überthema kennen, haben uns aber grundsätzlich erstmal damit beschäftigt einen Essensvor- und Nachbereitungsplan zu erstellen und zu sammeln, was an den Abenden, die uns zur freien Verfügung standen, so gemeinsam gemacht werden könnte, und natürlich damit das Haus und die Umgebung zu erkunden. Zudem hatte jeder die Aufgabe einen persönlichen Gegenstand von sich selbst mitzunehmen, der dann vorgestellt wurde und über den man schon so einiges über die anderen erfahren konnte. Zum Abendessen gab es Kartoffeln mit Gemüse und einem Kräuterdip, der wirklich fast ausschließlich aus Kräutern bestand, doch trotzdem sehr lecker war. Abends wurde dann vor allem getanzt, unter anderem der „FÖJ Tanz“, und Werwolf gespielt.

Tag 2:

Am zweiten Tag lernten wir morgens schon direkt eine etwas andere Form von Reflexion kennen: Die „Ist was“-Runde, in der jeder sagen konnte wie es ihm oder ihr gerade geht und was so im Kopf vorgeht. Wenn ich es rückblickend betrachte, finde ich diese Form der Selbstreflexion sehr spannend, interessant und vor allem passend und hätte sie gerne auch für mich angenommen, war aber morgens einfach zu müde und zu kaputt um irgendetwas zu meinem Zustand zu sagen. Zudem haben wir einen kleinen Einblick in unser FÖJ, und besonders zum Sprechiwesen und zu den Seminaren, bekommen. Am Nachmittag ging es dann damit weiter, dass wir Themen sammelten, die uns persönlich beschäftigen und wir uns mit anderen Personen, die Interesse hatten sich darüber zu unterhalten, zusammensetzten und einfach entspannt darüber quatschten. Ich persönlich unterhielt mich mit 5 weiteren über die Themen Vegetarismus und Veganismus und es war schön zu sehen, dass andere genauso über das Thema denken wie ich und, dass ich damit nicht alleine bin. Zudem war es sehr angenehm, dass niemand empört auf die Meinung des anderen reagiert hat, sondern einfach entspannt, ohne erhobenen Zeigefinger über das Thema geredet werden konnte und niemand den anderen für irgendetwas fertiggemacht hat. Gegen Abend wurde uns dann die Aufgabe gegeben im Laufe des Seminars einen Brief an uns selbst zu verfassen, welchen wir dann beim Abschlussseminar auf Sylt wiederbekommen werden. Zum Abendessen gab es Reis mit einem super leckeren Curry. Diesmal wurde der Abend mit einer kleinen Karaoke Runde/ Jam Session verbracht, was super angenehm und entspannt war.

Tag 3:

Der dritte Tag stand ganz unter dem Thema „Moor“. Los ging es schon um 08:45h zur Wanderung ins Fockbeker Moor. Mit mehreren Kuchen- und Wassermelonenpausen und einer Führung durchs Moor wurde die Motivation der Wanderer hochgehalten und dann auch nochmal an einer Kanuanlegestelle, an der die Möglichkeit bestand sich, bei diesem heißen Wetter, ordentlich abzukühlen, erneut aufgebaut. Aufgrund der heißen Temperaturen wurde aus der Führung eher ein kurz ins Moor gehen, sich dort hinsetzen und etwas erzählt bekommen, doch trotzdem war es spannender als zu Anfangs gedacht, wurde auf Dauer aber auch ein wenig anstrengend, weil bei diesen Temperaturen das bloße Sitzen schon anstrengend war. Diesmal gab es zum Abendessen Nudel mit einer Bolognese Sauce aus Grünkern, die ich so auch noch nie gegessen habe, aber ziemlich lecker fand. Einige haben den Abend genutzt um zu tanzen und unter anderem den FÖJ Tanz zu lernen, während die anderen ihre Zeit mit Kartenspielen und einfachen, aber guten Gesprächen verbrachten.

Tag 4:

Den Morgen und Vormittag des vierten Tages verbrachten wir damit uns in Dreiergruppen mit einem Land, seinen Klimazielen und seiner Einstellung zu Mooren zu beschäftigen und diese dann schlussendlich in einer Klimakonferenz mitzuteilen und zu vertreten. Dies war sehr interessant um mal einen Einblick in die Politik und die Einstellung verschiedener Länder zu bekommen. In einer richtigen politischen Diskussion wäre die Einigung auf zwei Klimafonds, einen zur Wiederaufbereitung von Mooren und einen zur Prävention für Moore, vermutlich nicht so schnell und vor allem auch nicht so einfach von statten gegangen, und vermutlich wäre es auch nicht zu einem, leicht ausgearteten Streit, zwischen China und Indonesien gekommen, allerdings war dies eine interessante Methode mehr über die Länder und ihre Einstellungen zum Moor zu erfahren und vor allem, dass es den Industrieländern, selbst bei so einem wichtigen Thema wie „Klimawandel“ eigentlich nur um Profit geht.

Am Nachmittag ging es dann darum Themen für die kommenden Seminare, anhand von Fragen zu unterschiedlichen Themenbereichen, zu finden, die uns auch wirklich interessieren und zu denen wir gerne etwas erarbeiten und lernen möchten. Als diese Themen dann, endlich, feststanden, wurde diese auf Seminar 2-5 verteilt und jeder konnte sich schon mal überlegen welcher Vorbereitung Zeitraum für ihn oder sie am besten passt und zu welchem Thema er oder sie am liebsten ein Seminar vorbereiten würde.

An diesem Nachmittag entschied ich mich dann in unserer Pause vorm Abendessen auch dazu meinen Brief an mich selbst zu schreiben. Zuerst war ich ein wenig überfordert, aber als ich dann mit dem Schreiben erstmal so richtig angefangen hatte, war es relativ einfach. Ich hoffe mein zukünftiges ich wird sich über meinen Brief freuen und sich nicht nur fragen, wie komisch und weird ich denn bitte bin.

Am Abend, nach einer Portion Kartoffelsuppe, bastelten wir dann aus Walnussschalen und Wachs kleine Wunschschiffchen, die wir anzündeten und auf der Sorge fahren ließen. Ein paar von uns gingen dann noch zu einer Brücke auf der anderen Seite um zu sehen wie die kleinen Schiffchen über die Sorge fuhren. Aufgrund der Dunkelheit sah man irgendwann nur noch kleine Lichtpunkte übers Wasser gleiten, die alles um sie herum für einen kurzen Moment erleuchteten, was wirklich sehr schön und irgendwie magisch aussah.

Tag 5:

Der Freitag war dann auch schon wieder unser Abreisetag. Da wir die Zimmer vorm Frühstück, also vor 08:00h bereits leergeräumt haben sollte, war ich gezwungen doch schon zum Frühstück aufzustehen. Nach diesem besagten Frühstück ging es dann in eine Reflexionsrunde zum gesamten Seminar, mit Hilfe des fünf Finger Modells (Daumen: Das fand ich gut, Zeigefinger: Das habe ich gelernt, Mittelfinger: Das fand ich nicht so gut, Ringfinger: Das nehme ich mit, kleiner Finger: Das kam zu kurz) und einer „Ist was?“ Runde, über und es wurde uns Zeit gegeben einen Online Reflexionsbogen zum Seminar auszufüllen. Anschließend wurden dann unsere drei Seminargruppensprecher (unter anderem Ich) und die Vorbereitungsgruppen für die kommenden Seminare gewählt.

Feedback & Refelxion:

Wie mir das ganze Seminar gefallen hat möchte ich einfach, um Original getreu zu bleiben, in der Form erzählen, wie wir es auch mit unserer Seminargruppe am Freitagvormittag gemacht haben: Mit dem fünf Finger Modell. Sehr gut gefallen hat mir die Tatsache, dass es eine große Auswahl an veganem Essen gab und grundsätzlich nur vegetarisch gekocht wurde. Zudem gab es viele kleine, aber auch zwei große Pausen, die es ermöglicht haben sich einfach mal auszuruhen und Abstand zu nehmen, wenn es einem zu viel wurde, für was auch ausnahmslos jeder Verständnis gezeigt hat. Generell, war der Respekt und das Verständnis in der Gruppe auch einfach riesengroß und so hat es z.B. auch niemanden gestört, wenn man das Frühstück einfach mal ausfallen gelassen hat, weil man morgens einfach nicht in der Lage ist zu essen. Gelernt habe ich vor allem, dass es viele Dinge und Themen gibt, die auf den ersten Blick absolut langweilig erscheinen, auf den zweiten allerdings viel interessanter sind als man vorher gedacht hätte und, dass es doch noch viele Menschen gibt, die sich bewusst mit dem Thema Natur und Umweltschutz auseinandersetzen wollen und unsere Erde vielleicht doch nicht ganz verloren ist. Was ich nicht so gut fand, war, dass das Programm schon morgens um 09:00h losging und man dann direkt empfangsbereit sein mussten und, dass man oft beim Essen gehetzt wurde, weil die Vorbereitungszeit länger als geplant war, allerdings darauf beharrt wurde den Zeitplan einzuhalten. Zudem hat es mich, als typisch deutsche, bis zuletzt irritiert, dass abends warm und mittags kalt gegessen wurde, was im Nachhinein betrachtet, aber auch die genau richtige Maßnahme war, da die Temperaturen mittags relativ hoch waren und abends einfach mehr Zeit zur Vorbereitung da war. Die Zeit in der unsere Seminarthemen festgelegt wurden hat mir zudem ebenfalls nicht so zugesagt, da sich alles ziemlich in die Länge gezogen hat und die Kennenlernspiele fand ich zum Teil etwas unnötig, da man die Namen letztendlich besser beim Werwolf spielen oder bei einem Gespräch als bei so einem Spiel lernen kann. Was ich mitnehme sind auf jeden Fall viele neue Kontakte und Ideen für Vorbereitung, Themen und Aktionen. Abschließend, was für mich definitiv zu kurz kam war der Schlaf. Es war zwar superschön mit den anderen bis 00:00h zu singen, zu tanzen, Werwolf zu spielen oder den Bücherschrank zu durchforsten, allerdings war es für mich sehr schwierig dann um 09:00h wieder aufnahmefähig zu sein.

Generell hat mir das Seminar aber super gut gefallen und ich freue mich auf die weiteren Seminare, vor allem, da ich meine Gruppe jetzt kenne.

Eure Rebecca


Wochenbericht 08.08. - 12.08.2022

Am Montag habe ich angefangen Geschenktüten, für unsere Jahreshauptversammlung am 20.08. zu basteln. Hierfür habe ich mir eine Anleitung aus dem Internet und ein paar alte Poster von unserem Heimatbund geschnappt und angefangen diese so zu falten und zusammenzukleben, dass die Geschenke, die aus einer Brotmischung und einem Stück Käse bestanden, dort prima hineinpassten. Insgesamt habe ich drei Prototypen gebraucht bis ich den Dreh raus und einigermaßen einen Plan davon hatte wie man diese Tüten am besten macht, damit sie auch stabil genug sind. Am Nachmittag bestand meine Aufgabe dann daraus alle Links und wichtige/sinnvolle Dinge aus dem Literaturverzeichnis der Schleswig-holsteinischen Bienenreich Seite zu downloaden und/oder zu kopieren und in ein Dokument einzufügen, da die Seite bald gelöscht werden soll, wir aber nicht alle Dinge die man noch brauchen kann wegwerfen wollten. Wer also Interesse hat und früh genug ist, kann noch für kurze Zeit die Website https://bienenreich-sh.de/ besuchen und sich dort ein wenig einlesen.

 

Am Dienstag hatte ich dann meine erste Teamsitzung, bei der das Hauptthema die Jahreshauptversammlung und die Vorstellung meiner Wenigkeit war. Dort habe ich zur Begrüßung einen niedlichen Geschenkkorb mit verschiedenen veganen Snacks und Süßigkeiten bekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe und zudem mehr über die Arbeitsbereiche der anderen Mitglieder unseres Heimatbundes erfahren. Das Highlight war dann der Besuch ins Schönberg Museum, über den ich aber auch schon etwas ausführlicher im letzten Blog Post berichtet habe.

 

Der Mittwoch, Donnerstag und Freitag waren von weiteren Basteleinheiten und zudem von einer Besprechung und einer Jury Sitzung zum Alleenwettbewerb geprägt, welche deutlich interessanter waren als ich zunächst gedacht hatte. Neben dem Punkt, dass Alleen einen super Lebensraum für die verschiedensten Tierarten bilden und damit super für die Natur sind, bilden sie auch ein Stück Kultur und die Bewerber, die ihre Allee eingereicht haben, tragen meist auch ein Stück Geschichte mir ihrer Allee mit sich. Es ist also nicht nur ein Wettbewerb in dem das stumpfe Aussehen von Allen betrachtet wird, nein es geht um verschiedene Arten von Alleebäumen und Alleen im Allgemeinen, um den Schutz und die Zuflucht, die Alleen bieten und um das ganze drum herum. Hier habe ich ziemlich schnell gelernt, dass man sich manchmal erst richtig in Themen reinfuchsen muss um zu verstehen wie wichtig und interessant diese sein können.

 

Bastelanleitung: Upcycling von Postern und Plakaten

Was du brauchst:

·         Plakat oder Poster (am besten aus etwas dickerem Papier)

·         Lineal, Stift, Schere, Kleber (am besten einen Bleistift und Flüssigkleber; damit hält es besser.

1.      Schneide ein rechteckiges Stück des Plakats aus, welches das Motiv beinhaltet, dass du später auf der Tüte haben möchtest. Die jeweils gegenüberliegenden Seiten sollten dabei gleich lang sein.

Tipp: Probiere ein wenig mit der Größe des Ausschnitts herum und gucke wie es dir gefällt.

2.      Lege das Papier im Querformat vor dir hin. Die Innenseite der Tüte liegt hierbei oben. Falte nun die linke Papierhälfte so zu den Längsseiten, dass rechts ein mind. 2 cm breiter Rand bleibt.

3.      Nun klappst du den übrig gebliebenen Rand nach links und klebst ihn fest.

4.      Falte den unteren Rand nach oben. Dies wird später der Tütenboden.

Tipp: Je höher du faltest, desto größer wird letztendlich der Boden der Tüte.

5.      Klappe nun beide Ecken des nach oben geklappten Randes nach unten, zur kurzen Seite der Tüte.

6.      Ziehe den Tütenboden auseinander und streiche nochmal alle Faltungen nach.

7.      Falte nun die obere Lasche nach unten und die untere Lasche nach oben, so dass die Spitzen übereinanderliegen.

8.      Klebe anschließend die übereinanderliegenden Spitzen zusammen.

Tipp: Lass dir dabei ruhig Zeit und drück die Spitzen mit einem schweren Gegenstand zusammen, damit der Kleber besser hält. Verzweifle nicht, wenn es am Anfang nicht so richtig halten will.

9.      Nun kannst du die linke und die rechte Seite der Tüte jeweils um mindestens 2 cm ein- und wieder zurückfalten.

10.  Zum Abschluss musst du die Tüte nur noch vorsichtig öffnen und in Form bringen. Und schon ist sie fertig!

Die genauere Anleitung mit Bildern findet ihr unter diesem Link https://www.kunsthalle-karlsruhe.de/blog/kunsthallen-diy-geschenktuete/

Eure Rebecca


Wildbienenausstellung

09.08.2022

Heute ging es für mich in unsere eigene Wildbienenaustellung, welche sich momentan im Probstei Museum Schönberg befindet. Gemeinsam haben wir überlegt, was man noch alles so verbessern könnte, was schon gut ist und was sich erweitern lässt. Für drei Euro Eintritt, könnt ihr das Museum bei Interesse auch gerne besuchen und euch neben der Wildbienenaustellung auch weitere Austellungen des Museums angucken. Hierbei müsst ihr aber schnell sein, denn die Wildbienenausstellung steht nur noch bis zum 21. August dort.

Ich wünsche allen die dorthin gehen viel Spaß.

Eure Rebecca


Vernetzungstreffen

08.08.2022

Am Donnerstag den 04.08.2022 habe ich mich auf den Weg ins Schwentinental gemacht um dort an einem Vernetzungstreffen im Knik-Hus teilzunehmen. Insgesamt waren wir elf neue und fünf ehemalige FÖJler und FÖJlerinnen und hatten Zeit uns in aller Ruhe kennenzulernen und uns Tipps von den Ehemaligen zu holen. Um die Nachmittagszeit, haben wir dann angefangen eine Fledermaus Safari für Kinder im Alter von 5-11 vorzubereiten und haben diese dann anschließend auch am nächsten Tag durchgeführt. Innerhalb dieser Fledermaus Safari gab es drei Stationen, die die Gruppen in unterschiedlicher Reihenfolge durchlaufen konnten. Diese bestanden aus einer Bau Station, bei der die Kinder in ihrer Gruppe zusammen einen Fledermauskasten zusammenbauen und anschließend aufhängen durften, einer Bastelstation, in der die Kinder die Möglichkeit hatten sich eigene Fledermausmasken, und einiges mehr zum Thema Fledermäuse, zu basteln und zum Schluss einer Fledermaus Rallye, in der es vier Stationen gab durch die die Kindern viel zur Echoortung, den einzelnen Fledermausarten, dem Jahresverlauf einer Fledermaus und zu ihrer Ernährung und  ihren Bedürfnissen erfahren konnten. Danach gab es dann ein Lagerfeuer mit Stockbrot und abschließend dann einen weiteren Rundgang durch den Wald, bei dem die Fledermäuse dann wirklich beobachtet werden konnten.

 

Mir persönlich hat es sehr gefallen und sehr viel Spaß gemacht andere FÖJler zu treffen und mit ihnen gemeinsam etwas vorzubereiten und dann schlussendlich diese Safari auch durchzuführen.

Es war schön zu wissen, dass man nicht alleine mit seinen Problemen und Gedanken ist und so viele verschiedene Menschen mit verschiedenen Persönlichkeiten zu treffen, was bei mir auf jeden Fall schon etwas Vorfreude auf das erste Seminar ausgelöst hat.

Zudem war es sehr interessant mehr über die Tätigkeiten und Arbeitsplätze der anderen FÖJler zu erfahren und sehr hilfreich von den Ehemaligen Tipps, Tricks und Erfahrungsberichte anhören zu können.

 

Liebe Grüße und bis bald,

eure Rebecca


01.08.2022

Heyy,

 

das hier ist mein erster Blogeintrag von meinem ersten Arbeitstag.

Der heutige Tag ist eher weniger actionreich und mehr zur Organisation und zum Reinfinden. Ich habe den Tag heute vor allem dafür genutzt um alle, und alles, kennenzulernen, mich ein wenig reinzulesen, aber auch um ein wenig zu brainstormen was ich denn so für Projekte machen und mit welchen Themen ich mich besonders beschäftigen möchte.

Ich freue mich schon auf die Leitung der Kindergruppe Mönkeberg, die für mich am 02.09. beginnt und gucke hierfür schon fleißig, was ich mit den Kindern alles machen könnte.

Der nächste Blogeintrag wird dann hoffentlich nicht mehr nur von Wünschen, sondern vor allem von Ereignissen geprägt sein

 

Bis dahin, liebe Grüße

eure Rebecca